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Dann kam der März 2006 und mit ihm fing Baby-Jake an zu lahmen vorne. Eine Odyssee aus Tierarzt und -klinikbesuchen, abwarten, röntgen, Diagnosen auswerten ung beurteilen, vielen Sorgen, begann.
Das Schlimmste aber war, ihm nicht erklären zu können, dass er weder rumspringen, rennen, noch mit anderen Hunden spielen oder dergleichen durfte. Das war das Einzige in dem sich die Ärzte einig waren: Schonung und kurze Leine war angesagt. Und das war alles andere als einfach. Kopfarbeit war gefragt. Einerseits um ihn wenigstens ein bisschen auszulasten, andererseits für uns selbst um uns immer wieder etwas für ihn einfallen zu lassen.
Einige Monate, mindestens ein halbes Jahr später, waren wir wieder in der Praxis. Nachdem festgestellt wurde, dass die aktuellen Röntgenbilder der Schulter nun ein besseres Bild zeigten als anfangs, wurde entschieden das Ellenbogengelenk auf klassische Art zu öffnen um nachzuschauen. Ergebnis: ohne Befund. Es wurde gespült und wieder geschlossen. War das nun ein Grund zur Freude oder nicht? Schließlich waren wir nun genauso schlau wie vorher und Jake hatte eine Narkose und OP mit Arthrose-Risiko als Folge über sich ergehen lassen müssen. Fakt ist: wir wissen bis heute nicht was der Grund für sein lahmen war. Es wurde aber nach dieser OP langsam besser. Ob es nun an der langen Schonzeit lag, die Spülung doch geholfen hat, die Zeit einfach ihr Ding dazu getan hat - wir werden es wohl nicht erfahren.
Danach begann die Zeit des langsamen Aufbaus von Muskeln und Kondition. Allerdings ist da noch viel mehr aufzuholen und aufzubauen. Ihm fehlt fast das ganze erste Prägungsjahr. Und somit haben wir auch jetzt noch teilweise alle Hände voll zu tun. Aber er ist ein schlaues Kerlchen und lernt schnell und scheinbar gern. Setzt aber auch genauso gern seine Kraft ein.....
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